Fahnenweihe - ein Meilenstein

Ein Meilenstein in der noch jungen Vereinsgeschichte waren die Festtage anläßlich der Fahnenweihe vom 02. bis 05. August 1974. Nach langer Vorbereitungszeit, in die der Großteil der 270 Seelen-Gemeinde eingebunden war, wurden am 02. August 1974 die Festtage von Petzenhausen eröffnet.
Bereits ein vielumjubeltes Rahmenprogramm hatte den Erfolg der viertägigen Festlichkeiten abgezeichnet. Zum Höhepunkt der feierlichen Fahnenweihe am Sonntag, den 04. August 1974, fanden sich bereits am Vormittag 30 Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und zahlreiche Festgäste ein.
Die Weihe der Fahne nahm Pfarrer Dr. Hubert Kranzfelder vor. In seiner Ansprache betonte er, die Freischützen stünden als Schützenverein in einer Tradition, die vom Geist des Christentums und vom Bekenntnis zu Gott und zur Kirche geprägt sei. Die Fahne zeige, daß diese Tradition weitergeführt würde.


Die Freischützen präsentieren sich stolz mit ihrem neuen Symbol
(v.l.n.r. Josef Stepperger, Wilhelm Andrä, Melchior Keller, Kathi Heigl, Ludwig Spöttl, Johanna Schmelcher)

Stolz präsentierte Fahnenjunker Melchior Keller beim Großen Festzug das wertvolle Vereinssymbol der Freischützen der Öffentlichkeit. Sie zeigt auf schwarzem Grund die Pfarrkirche, sowie die Frauenkirche von Petzenhausen. Über beiden Kirchen thront der heilige Sebastian. Auf der anderen Seite flankieren zwei bayerische Schützen das Emblem des Bayerischen Sportschützenbundes.
59 Vereine aus den Schützengauen Wolfratshausen, Friedberg, Fürstenfeldbruck, Ammersee und Landsberg, begleitet von zahlreichen Musikkapellen bildeten einen fast zwei Kilometer langen Festzug, der von einigen tausend Zuschauern, die die kleine Ortschaft fast aus den Nähten platzen ließ, vielumjubelt war.

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